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Geständnis eines Einhorns

Fabelwesen oder Realität: Das Geständnis eines Einhorns

Gibt es sie, gibt es sie nicht? Erfahren Sie es jetzt, in diesem exklusiven Geständnis eines Einhorns. „Es stimmt! Es gibt uns nicht. Viele Jahrhunderte wurde uns nachgesagt, dass wir in mystischen Wäldern leben.

Doch alles das ist nicht wahr. Wir leben ausschließlich in einer magischen Welt der Legenden und Mythen. Meiner eleganten weißen Pferdemähne, und dem spitzen, gewundenen Horn, das meine Stirn ziert werden nachgesagt, dass sie in Anmut unübertroffen sind, und dass sie magische Kräfte besitzen. Aber ich bin nur ein Mythos, ein Fabelwesen, und die Geschichten, die man sich erzählt sind Schätze der Fantasie. Sei mal echt, lieber Mensch, geht es dir nicht auch so? Wer kennt dich denn wirklich so wie du bist? Fragst du dich, ob es dich so gibt, wie andere es sich erzählen?

Du musst jetzt nicht antworten. Das bleibt unser Geheimnis.

Manche meinen, unsere Art wurde bereits in der Bibel überliefert. Zweifler sagen, es wäre nur ein Schreibfehler gewesen, und dass es dort um den Auerochsen ginge. Aber so entstehen eben Gerüchte. Erzählen sich Leute auch Gerüchte über dich? Lieber Mensch, wenn das so ist, dann haben wir mehr gemeinsam, als wir es je wünschten. Tatsache ist, keiner hat diese biblische Zeit überlebt. Man versucht diese Zeit zu rekonstruieren. Das, was man findet, wird so glaubhaft wie möglich verpackt. Damit bringt man sich einer Vergangenheit näher, die fern ist der heutigen Realität. Und doch wird ihr große Wichtigkeit beigemessen, und die Geschichte baut darauf, dass die Geschehnisse einer sagenumwobenen Zeit so einigermaßen nachweisbar sind. Es sind dennoch nur Teilwahrheiten, und splitterartige Artefakte, an welchen man sich festhält. Ob die alle echt sind, und so ihre Richtigkeit haben, darüber möge man sich streiten können. Was mir natürlich fern liegt. Aber überleg doch mal… wie ist es denn mit der menschlichen Erinnerungsfähigkeit?

Woran können sich Menschen am besten erinnern? An Dinge die schmerzhaft waren. Das ist was Geschichte ist. Eben wie eine Sammlung von Schmerzen, wovon jemand meinte, dass sie wissenswert ist, und in der realen Welt ergänzt, was dort an Erinnerungen fehlt. Vielleicht ergänzen wir Einhörner was heute der Welt an Reinheit, Magie, und Schönheit fehlt? Menschen können sich in uns hinein fühlen. Wir kennen es, verfolgt zu werden, den Pfeilen der Trophäensammler entweichen zu müssen, die nur hinter uns her sind, um die Heilkräfte eines Hornes zu verkaufen. Noch heute werden die Nashörner aus genau demselben Grund von grausamen Wilderern per Helikopter getötet. Und du, lieber Mensch, wofür jagt man dich?

Und natürlich, wie so manche meiner Art wurde auch ich schon sehr oft getötet, im Land der Fabeln und Mythen. Wer die gleiche Fabel von vorn anfängt zu lesen, der erlebt mich wieder lebendig, wie zuvor. Doch der Tod ist nicht das Ende. Das Ende wäre, wenn es niemanden mehr gäbe, der unsere Geschichten lesen und erzählen würde, wenn keiner an uns glauben wollte. Der Glaube an das Fantastische, das Unbegreifliche, das Unerfaßbare ist vor allem sehr wichtig bei Kindern, deren Vorstellungskraft sich erst entwickelt. Wie leicht es ist, ein Kind zu begeistern. Da ist es uns eine Freude, wenn wir teilhaben können, diesen reinen und magischen Wesen dabei zu helfen, aus dem Staunen nicht mehr heraus zu kommen.

Wir lieben es, wenn die Kinderaugen weit geöffnet bleiben, der Mund auch sehr weit offen bleibt vor Staunen. Und wir lieben es, wenn der Geist dadurch ebenfalls offen bleibt. Wie schön wäre es, wenn es mehr erwachsene Menschen  gäbe, die diese Geistesöffnung haben! Wie damals, vor vielen Jahren, als es eine Begegnung gab zwischen einem meiner Artgenossen und Alice, einem sehr hübschen, kreativen, und sensiblen Kind, das in das Spiegelland gegangen war. Zunächst waren beide erstaunt gewesen. Es glaubte weder mein Artgenosse, dass es Kinder tatsächlich gab, noch wollte Alice, die noch nie ein Einhorn gesehen hatte, ihren Augen trauen. Keiner unserer Art hätte es je für möglich gehalten, dass sich zwei Mythen in einer Wahrheit begegnen würden.

Verblieben waren sie dann so: „Wenn du an mich glaubst, dann glaub ich auch an dich.“ Das ist meines Erachtens fair. Vor allem, weil heutzutage nur noch wenige Menschen an uns glauben wollen. Aber dazu kommt, nur wenige Menschen glauben an sich selbst! Also ist es kein Wunder. Und dennoch sind wir auch Zeichen von Genuss, denn wir werben für Schokolade, und werden durch Pferde mit Papphörnern imitiert, nur um der Menschheit vorzutäuschen, dass es uns doch gibt. Fast ist mir das noch lieber, als dass unsere Existenz völlig verleugnet wird. Vor allem, weil wir von einer Menschheit sprechen, die sich gerne belügen lässt. Aber da unsere Präsenz Symbol für Edelmut und Güte ist, können uns nur Wesen mit vollkommener Reinheit des Herzens und einer sensiblen Offenheit des Geistes wahrnehmen. Heute gibt es solche Menschen, die diese Qualitäten kultivieren, nicht zu Hauf. Aber es gibt viele, die Schokolade mögen. Auch das ist eine friedvolle Weise, die uns den Menschen näher bringt, mit Genuss und Werbespots. Das können wir noch so einigermaßen akzeptieren.

Neuerdings werden unsere Energien vermittelt, um es solchen Wesen zu ermöglichen, ihren Heilungsweg zu gehen. Unsere reine und leichte Wesensart vermittelt dem Menschen, dass es wichtiger ist, dass Sie daran glauben, dass sie heilen können. Denn jeder nimmt sich davon, soviel er brauchen kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass Wissen überschätzt wird im Heilungsprozess. Denn was die Gefühlswelt festhält, stammt aus einer vergangenen Welt der Traumata, und beinhaltet nicht mehr als eine Erinnerung an den Schmerz.

Die Zeit ist bereits verflossen. Sie existiert nicht mehr. Und doch glauben viele Menschen noch daran, und an den Schmerz, die peinlichen Momente, die bösen Worte…. Aber für deren Existenz haben sie ebenso wenige Beweise, wie für unsere Art. Wir nehmen eine Bedeutung an, die für jeden einzelnen Menschen individuell ist, und im Idealfall heilend wirken kann, weil der Mensch zur Leichtigkeit zurück findet, und die vergangenen Handlungen losgelassen werden können. Der Mensch ist wieder bereit das Glück im Jetzt wichtiger zu sehen als das gelebte Unglück einer nicht mehr nachweisbaren Vergangenheit. Menschen werden bestimmt von dem was sie glauben.

Vor allem Selbstliebe ist reine Glaubenssache.

Wenn wir dazu dienen können, dass sich ein Mensch wieder selbst lieben kann, dann ist es uns eine Ehre. Also, du lieber Mensch, vielleicht könnten wir auch so verbleiben

„Wenn du an mich glaubst, dann glaub ich auch an dich.“ Damit können wir leben, und somit gibt es uns auch wieder.“

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